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Neurologie u.Psychiatrie des Kindes-u.Jugendalters

Neurologie u.Psychiatrie des Kindes-u.Jugendalters

Abteilung für Neurologie & Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters im LKH Klagenfurt

Leitung: Prim. Univ.-Doz. Dr. Georg Spiel
Adresse St. Veiter Straße 47, 9026 Klagenfurt
Telefon – Anmeldung: 0463 538 22416
Fax: 0463 538 23019
§ 15-Einrichtung: nein
Träger: KABEG, Land Kärnten

48 Betten
24-Stunden-Dienstbereitschaft

An der Abteilung werden Patienten mit allen Erkrankungen aus dem neurologischen und psychiatrischen Formenkreis bis zum 19.Lebensjahr behandelt. Das therapeutische Angebot umfasst, je nach Indikation, einen stationären, teilstationären oder ambulanten Bereich.
Diese Darstellung betrifft folgende
Zielgruppe
Patienten mit Erkrankungen durch psychotrope Substanzen:
Vergiftung/schädlicher Gebrauch/Abhängigkeitssyndrom/Entzugssyndrom

Substanzen
Alkohol
Medikamente
Opiate (Heroin, Opium …)
Cannabis
Kokain
Stimulantien (Appetitzügler, ...)
Halluzinogene (LSD, DOM, Ecstasy, Mescalin, Pilze)
Lösungsmittel
Behandlungsmaßnahmen
Diagnostik der Suchterkrankung inklusive Begleiterkrankungen
Psychotherapeutisch/psychologische Diagnostik
Familiengespräche/Familientherapie
Entzugsbehandlung bei entsprechender Motivation
Substitutionstherapie bei entsprechender Indikation
Psychosoziale und berufliche Reintegration und Rehabilitation
Aufbauen eines weiterbetreuendes Netzwerkes
Weiterleitung an eine spezielle Langzeitrehabilitationseinrichtung
Eltern-Kind-Interaktionsdiagnostik bei suchterkrankten Eltern (ab dem Säuglingsalter möglicht)
Entwicklungsdiagnostik bei Kindern nach Suchtmittelkonsum während der Schwangerschaft
Sekundärprävention bei Risikokindern
Ambulante Vorstellung an der Abteilung aufgrund der Dienstbereitschaft jederzeit möglich, bei akuter Erkrankung sofortige stationäre Behandlung, ansonsten Terminisierung, dann Wartezeit, je nach Warteliste.
Teammitglieder
FachärztInnen
PsychologInnen
PsychotherapeutInnen
Pflegepersonal
ErzieherInnen
ErgotherapeutInnen/LogopädInnen/PhysiotherapeutInnen
Kooperation
Jugendwohlfahrt
Einrichtungen Sozial-/Behindertenhilfe
Pro mente Jugend
AVS
……
Zahlen...
Alkohol (U. Knölker 2002) - Häufigkeit
Regelmäßiger Konsum:
13 a 30 % 1 x pro Woche
17 a 60 % 1 x pro Woche
2,4 % krankheitswertige Störungen (15 a)
10 % der Gesamtalkoholkranken <18 a
Illegale Drogen (U. Knölker, 2002) - Häufigkeit
13 % der 11 Jährigen Probierverhalten
2-16 % der 16 Jährigen regelmäßiger Konsum
1,8 % krankheitswertige Störungen
5 % der Gesamtgruppe < 18 a
Verlauf von Suchterkrankungen im Jugendalter
Erhöhtes Risiko für Störung als Erwachsene

ABER

Mit der Bewältigung jugendlicher Entwicklungsaufgaben kommt es häufig zu einer Reduktion oder zur Einstellung des Konsums

Einflüsse des Makrosystems wirken auf den Krankheitsverlauf
Rechtsvorschriften
Gesellschaftliches Klima
Diskussionsstil
Politische Intentionen

„Certain of the negative consequences of substance use for adolescents follow from the illegal nature of these substances, rather than from their acutal use“

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