Oikos - Verein für Suchtkranke
Träger ist der gemeinnützige Verein Oikos, der seit 1995 besteht. Die Vereinsstruktur sieht eine Beratungsstelle sowie eine Therapiestation vor, die ein umfangreiches Angebot für Drogenabhängige bieten.
Anerkannt nach § 15 SMG
Beratungsstelle
Hoffmanngasse 15, 9020 Klagenfurt
Öffnungszeiten:
Mo bis Do von 8:00 bis 16:00,
Fr 08:00 - 12:00
office[at]oikos-klagenfurt.at
www.oikos-klagenfurt.at
Telefon:0463/ 59 25 27
Fax: 0463/ 59 25 27 -4
Angebote
Information, Beratung, Begleitung und Betreuung
Vor- und Nachbetreuung für die stationäre Therapie
Ärztliche Überwachung des Gesundheitszustandes
Psychotherapie
Rechtsberatung
Wöchentliche Nachbetreuungsgruppe
Mal- u. Gestaltungstherapie
Hilfe in Krisensituationen
Angehörigenarbeit
Konfliktmanagement
Vernetzung im Sinne des/der KlientIn
Betreuung in den psychiatrischen Stationen der Krankenhäuser
Betreuung im Gefangenenhaus, sowie bei Verhandlungen
Nachgehende Betreuung bei älteren, polytoxikomanen Menschen
Psychosoziale Betreuung von Substituierten
Harnkontrollen
Zielgruppe
Drogenabhängige ab dem 14. Lebensjahr
Unter 14 Jahren mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten
Angehörige und Bezugspersonen
Suchtgefährdete
Informationssuchende
Von der Staatsanwaltschaft, Bezirksverwaltungsbehörde, den AmtsärztInnen und/oder dem Gericht zugewiesene KlientInnen
Das Hauptziel ist eine Stabilisierung der gesundheitlichen, psychischen und sozialen Lebenssituation durch Hilfe zur Selbsthilfe.
Therapiestation:
Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Beratungsstelle in Klagenfurt
Die Therapie kann entsprechend dem individuellen Krankheitsbild in Form von Kurz-, mittelfristiger oder Langzeittherapie absolviert werden (die Dauer beträgt somit 6 bis längstens 18 Monate).
Das Haus 90 ist rund um die Uhr besetzt.
Aufnahme:
An erster Stelle steht die Abstinenzmotivation und der Wille, das bisherige Leben umzugestalten.
Der Erstkontakt erfolgt über unsere Beratungsstelle, wobei eine schriftliche Bewerbung Voraussetzung für die Aufnahme ist.
Die Deckung der Therapiekosten über die zuständigen Stellen muss geklärt sein.
Der Harntest, der bei der Aufnahme durchgeführt wird, muss negativ sein.
Wartezeiten
Grundsätzlich keine, im Einzelfall von der Dauer des Aufnahmeverfahrens abhängig
Zielgruppen:
Drogenabhängige Erwachsene
Elternteil mit Kind/ern
In Ausnahmefällen Jugendliche nach Absprache mit der Familie
sowie der zuständigen Institution
Angebote:
Psychosoziale Betreuung und Beratung (das Haus ist rund um die
Uhr von Fachpersonal besetzt)
Psychotherapie (Einzel- und Gruppentherapie)
Arbeits- und Kreativtherapie
Mal- und Gestaltungstherapie
Entspannungstherapie
Soziotherapie
Intellektuelles Leistungstraining
Tanz- und Erlebnispädagogik
Sozialarbeiterische Tätigkeiten (z.B. Schuldenregelung)
Aktive Freizeitgestaltung
Ärztliche Überwachung des Gesundheitszustandes
MitarbeiterInnen
Unser multiprofessionelles Team besteht aus einer klinischen Psychologin, einem Konsiliarfacharzt, einer Juristin, PsychologInnen, Dipl.SozialarbeiterInnen,
PsychotherapeutInnen, Kreativ- und ArbeitstherapeutInnen.
Die allgemeine ärztliche Betreuung ist durch eine praktische Ärztin gewährleistet.
Zielsetzung:
Stabilisierung der psychischen, körperlichen und sozialen Gesamtsituation.
Möglichst abstinente und selbständige Bewältigung des Alltagslebens.
Adäquate berufliche Reintegration und Schaffung von stabilen Wohnverhältnissen
VERLAUF – Modulssystem:
Ein Modul ist die Kurzzeittherapie, die wie folgt aussieht:
anamnese- und Orientierungsphase:
Jedem Therapieeinstieg ist ein Probemonat vorangestellt, in dessen Verlauf das Team und der/die KlientIn über eine Aufnahme entscheiden.
Dauer: 1 Monat
Umfassende Diagnostik des physischen und psychischen Zustandes
Eingliederung in die Haus- und Therapiegemeinschaft
Exploration der Lern- und Lebensgeschichte und Verlauf der Abhängigkeitsproblematik
Planung des individuellen Therapieverlaufs
Unterzeichnung des Therapievertrages
Erwerb von Alltagskompetenzen
Lern- und Entwicklungsphase:
Dauer: 3 Monate
Auseinandersetzung mit der individuellen Suchtproblematik
Aufrechterhaltung der Therapiemotivation
Aufbau einer Abstinenzzuversicht
Entwicklung von alternativen Handlungskonzepten
Beginn der Schuldenregulierung
Außenorientierungsphase:
Dauer: 2 Monate
Stabilisierung von Alltagskompetenzen
Erarbeitung von privaten und beruflichen Lebensperspektiven
Entwicklung und Reaktivierung von tragfähigen Beziehungen
Rückfallprävention
Bewältigung von Krisensituationen
Weitere Module sind die mittelfristige und die Langzeittherapie. Diese gliedern sich wiederum in die beschriebenen drei Phasen, wobei diese in der individuellen Therapieplanung dem jeweiligen Krankheitsbild angepasst werden.


