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Vorsorgeuntersuchungen der weiblichen Brust

Vorsorgeuntersuchungen der weiblichen Brust

 

 

·         Wozu Vorsorgeuntersuchungen?

-          Brustkrebs mit 25,4% häufigste Krebserkrankung bei Frauen, gefolgt von Dickdarmkrebs mit 13,3%, Gebärmutter- u. Eierstockkrebs zusammen mit 13,0% und Lungenkrebs mit 6,2% (Statistik Austria)

-          Pro Jahr erkranken in Österreich 5000 Frauen an Brustkrebs, in Kärnten 400

-          Pro Jahr sterben ca. 1600 Frauen in Österreich an Brustkrebs

-          Je früher Krebs erkannt wird, desto größer sind Heilungschancen

-          Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung haben das Ziel, Krebs in einem frühen Stadium zu entdecken, um so rechtzeitig Therapiemaßnahmen setzen und die Heilungschancen verbessern zu können

 

·         Wer führt Vorsorgeuntersuchungen durch?

-          Selbstuntersuchungen durch Frauen

-          Tastuntersuchung durch Hausarzt/ärztin u./o. Facharzt/ärztin

-          Mammographie und Brustultraschall durch Radiologen/in (Röntgenfacharzt)

 

·         Wann u. wie oft Vorsorgeuntersuchungen?

-          Selbstuntersuchung monatlich ab dem 20. Lebensjahr

-          Tastuntersuchung durch Hausarzt o. Frauenarzt zweimal jährlich ab dem 20. Lebensjahr

-          Mammographie einmal mit 35 und ab dem 40. Lebensjahr in längstens zweijährigen Abständen

 

·         Mammographie

-          Beste Methode zur Brustkrebsfrüherkennung – einziges Verfahren, mit dem Brustkrebs in einem Stadium erkannt werden kann, in dem er weder tastbar ist, noch irgendwelche Symptome hervorruft

-          Strahlenbelastung der Mammographie gering – vergleichbar mit einem Transatlantikflug o. einem Bergaufenthalt von drei Tagen

-          Brustultraschall als ergänzende Untersuchungsmethode bei dichtem Brustdrüsengewebe (in 50 bis 70% der Fälle)

-          Magnetresonanztomographie (MRT) bei unklaren Untersuchungsergebnissen

 

·         Was geschieht bei unklarem o. verdächtigem Befund

-          Kontrolluntersuchung

-          Gewebsprobeentnahme in örtlicher Betäubung durch Radiologen o. in Vollnarkose durch den Chirurgen

 

 

 

Friesach Jänner 2006

                                                                                       

Prim. Dr. Dietmar Kogler

Vorstand der Radiologischen Abteilung im Deutsch Ordens Spital Friesach

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