Impfdatenbank
Kärnten war bundesweit das erste Bundesland, welches 1999 eine Impfdatenbank eingerichtet hat. Dadurch können Impfungen, die im Impfkonzept vertreten sind und alle die im Rahmen des öffentlichen Gesundheitswesens geimpft wurden, erfasst werden.
Die Impfdatenbank dient nicht nur zur Dokumentation und Verrechnung von Impfungen, sondern auch der Impfstoffverwaltung und -verrechnung. Durch die Impfdokumentation ist jederzeit eine personenbezogene Rückverfolgung von verimpften Chargen, aber auch die Abfrage des Impfstatus in den Gesundheitsämtern möglich. Den niedergelassenen Ärzten wurde eine Dokumentationssoftware zur Einbringung der Impfdaten in die Datenbank bereitgestellt. Über eine Datenschnittstelle erfolgt die Dateneinbringung der Gesundheitsämter der Magistrate Klagenfurt und Villach.
Der Vorteil einer zentralen Impfdatenbank liegt nicht nur in der Einfachheit der Datenverwaltung, sondern auch in der Möglichkeit, Impfstatistiken zu erstellen und die Durchimpfungsraten problemlos zu ermitteln. Seit Einführung der Impfdatenbank wurden bereits mehr als 1 Million Impfungen dokumentiert.
Im Jahr 2006 kam es zu einer grundlegenden Überarbeitung der Software. Durch den Einsatz neuer Webtechnologien können nun auch Arbeitsplätze außerhalb des EDV-Netzwerks des Landes Kärnten eingerichtet werden. Dadurch hat jeder niedergelassene Arzt und Kinderarzt die Möglichkeit, seinen Patienten diesen kostenlosen Service anzubieten.
Die vom Bundesland Kärnten entwickelte Impfdatenbank wird auch in den Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich eingesetzt.
Datenschutz ist uns besonders wichtig. Die Impfdatenbank wurde von der Datenschutzkommission geprüft und zugelassen. Ihre Gesundheitsdaten sind für Unbefugte in keinem Fall einsehbar.






